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"Odyssee" im Weltraum: China schickt Taikonauten auf Jahresmission

China hat am Sonntagabend ein Raumschiff der Mission "Shenzhou 23" mit drei Taikonauten an Bord gestartet und zur nationalen Raumstation "Tiangong" geschickt. Einer der drei Taikonauten soll ein Jahr lang auf der Raumstation bleiben. Das wäre einer der längsten Einzelaufenthalte im Weltraum.

Seine Aufgabe bestünde darin, die Anpassungsfähigkeit und Leistungsgrenzen des Menschen während Langzeit-Raumflügen zu erforschen. Der Rekord für den längsten Raumflug wird bisher von dem russischen Kosmonauten Waleri Poljakow mit 437 Tagen gehalten. Am Montagmorgen erreichte die Besatzung Chinas Raumstation und wurde von ihren Taikonauten-Kollegen der Mission "Shenzhou 21" begrüßt. Die Besatzung von "Shenzhou 23" löst nun ihre Kollegen ab, die sich seit mehr als 200 Tagen auf der Raumstation befinden.

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